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Jahresevent der Stiftung FHNW

Jahresevent der Stiftung FHNW, Mittwoch 20. Juni 2018 (beendet)

Die Stiftung FHNW lud dieses Jahr in den FHNW Campus Brugg-Windisch zum jährlichen Stiftungsevent ein. Im Rahmenprogramm wurden u.a. die Ergebnisse der Projektförderungen des vergangenen Jahres den geladenen Gästen vorgestellt.

Eingeleitet wurde der Anlass mit einem Rundgang durch das Maker Studio, welches durch die Stiftung FHNW sowie die Stiftung-FHA Technik gefördert wurde. Das Maker Studio bietet Studierenden die Möglichkeit, in einem Design- und Technik-Atelier mit neuster Infrastruktur wie 3D-Druckern zu entwickeln und zu arbeiten.

Eröffnet wurde der Jahresevent durch Stiftungsratspräsident Urs Endress, der die interdisziplinären Erfolge der Projektvergaben und Wichtigkeit des gemeinsamen Engagements für die Standortattraktivität der Region Nordwestschweiz betonte.

„Für den herausragenden Standort Schweiz brauchen wir herausragende Innovationen. Darum ist es so wichtig immer einen Schritt weiter zu gehen. Und das erreichen wir nur dank unserer Spenderinnen und Spender, die es uns ermöglichen“, sagte Endress und bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Unterstützung.

Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz, bedankte sich bei der Stiftung FHNW für die Unterstützung und bat die Studentin Leoni Fricker auf die Bühne, die exemplarisch für die 12.500 Studierenden an der FHNW ihr Studium vorstellte. Sie betonte die Wichtigkeit vom Zusammenspiel von Wissenschaft, Forschung und Praxis für die Zukunft.

Im Vergabejahr 2017 wurden durch die Stiftung FHNW 4 Projekte mit einer Gesamthöhe von ca. 230‘000 CHF gefördert, deren Ergebnisse im aktuellen Jahresbericht veröffentlicht wurden. Als Highlights wurden folgende Förderprojekte vorgestellt: Entwicklung einer Plattform für die automatisierte Formulierungsentwicklung von Biopharmazeutika, Face-to-Face und mehr – neue Modelle für Mediennutzung in der Beratung und Qualitätskriterien für Erstleselehrmittel.

Die Entwicklung einer Plattform für die automatisierte Formulierungsentwicklung von Biopharmazeutika wird durch einen software- und equipmentgestützten Prozess unterstützt, der die Formulierung eines pharmazeutischen Wirkstoffes vereinfacht und effizienter gestaltet. Künftig können eine Vielzahl von Formulierungen parallel entwickelt und automatisiert untersucht werden.

Bei Face-to-Face und mehr – neue Modelle für Mediennutzung in der Beratung werden die Wechsel eines Kommunikationskanals bzw. Mediums und die damit verbundenen Effekte bei Suchtberatungsstellen untersucht. Das Blended Counseling hat gegenüber den bisherigen Kommunikationsangeboten einen noch praxisnäheren Ansatz und eröffnet dadurch neue Chancen in kritischen Lebensphasen Hilfe zur Selbsthilfe bieten zu können.

Das interdisziplinäre Projekt Qualitätskriterien für Erstleselehrmittel befasst sich als eine der ersten spezialisierten Untersuchungen mit der kombinierten optisch-/didaktischen Gestaltung von Erstlesemitteln. Auch wenn seit Jahrhunderten Erstlesemittel stark bunt ausgelegt sind, konnte gezeigt werden, dass ein stärkerer Kontrast und eine andere Gestaltung das Lesetempo im Schnitt um 15% erhöht. Diese Erhöhung reicht aus, dass Kinder beim Lesen die Zusammenhänge besser verstehen können. Dadurch sind sie motivierter und die Leseentwicklung wird stark beschleunigt.

Der Stiftungsevent endete mit einem Networking-Apéro, der dieses Jahr durch das Stiftungsratsmitglied der ABB Schweiz AG gesponsert wurde.

Impressionen

Stiftung FHNW Jahresevent 2018
Stiftung FHNW Jahresevent 2018
Stiftung FHNW Jahresevent 2018
Stiftung FHNW Jahresevent 2018
Stiftung FHNW Jahresevent 2018
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