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Laufende Projekte

My Food Skills: Developing an evidence-based intervention to promote healthy and sustainable food consumption behaviors

Das Institut für Marktangebote und Konsumentscheidungen der Hochschule für Angewandte Psychologie entwickelt und evaluiert, zusammen mit dem Beratungsunternehmen Foodways Consulting, die mobile Applikation «My Foodways». Ziel der App ist es, junge Erwachsene dabei zu unterstützen, sich nachhaltiger und gesünder zu ernähren und sie zur Erlernung neuer Fähigkeiten zu motivieren. Eine App ist ein ausgezeichnetes Instrument dafür, weil sie direkt in das Verhalten (z.B. beim Lebensmitteleinkauf und der Rezeptsuche) eingreifen, gleichzeitig das Verhalten messen und Personen, die die App nutzen, mit anderen Akteurinnen und Akteuren sowie mit Tools vernetzen kann. Die Strategien, welche in der App angewandt werden, sollten evidenzbasiert sein, um eine möglichst grosse Wirkung auf das Konsumverhalten erzielen zu können. 

Das Projekt startete im März 2017 mit einem Literaturreview, in dem potentielle Interventionsstrategien für die App, aufgrund deren Wirkung in vorherigen Studien identifiziert wurden. Aufgrund des Literaturreviews wurde Foodways empfohlen, den App-Nutzerinnen und App-Nutzern massgeschneiderte Kommunikation (Tailoring) anzubieten. Die App soll integrativ gestaltet sein, sodass möglichst wenig kognitive Kapazität für die Nutzung beansprucht wird. Zudem wurde der Einsatz von sozialen Einflussstrategien als vielversprechend erkannt. 

In einer zweiten Studie wurden Tiefeninterviews mit 9 Konsumentinnen und Konsumenten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, was «gesunde Ernährung» und «nachhaltige Ernährung» für Konsumentinnen und Konsumenten bedeuten und welche Erwartungen sie an eine Ernährungs-App haben. Die hieraus folgende Empfehlung für Foodways war, dass die App den Nutzerinnen und Nutzern die persönlichen Vorteile der App-Nutzung klar aufzeigen soll. Beispielsweise wäre ein Vorteil, dass in der App gesunde Ernährung mit Nachhaltigkeit verknüpft wird.

In der dritten Studie wurden verschiedene Prototypen der App in Fokusgruppeninterviews mit potentiellen Nutzerinnen und Nutzern ausprobiert und diskutiert. Wir evaluierten somit die Stärken und Schwächen der App sowie weitere Erwartungen an die App. 

Nach der Umsetzung unserer Empfehlungen wurde eine Beta-Version der App lanciert, von eingeladenen Konsumentinnen und Konsumenten getestet und mittels eines Fragebogens evaluiert. Aufgrund der Ergebnisse des Beta-Testings wird die App angepasst und wiederum getestet und evaluiert. Wir werden Foodways noch bis August 2018 bei diesem wiederkehrenden Verfahren begleiten und somit die Wirkung und die Einflüsse der App auf die Motivationen und das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer erforschen.

Die Unterstützung der Stiftung FHNW förderte die Anerkennung der Expertisen in den Bereichen Konsumverhalten und Konsumentscheidungen an der Hochschule für Angewandte Psychologie.

Kurzinfo

Projektleitung
Dr. Vivianne Visschers
Lead-Hochschule
Hochschule für Angewandte Psychologie

 

Entwicklung einer Plattform für die automatisierte Formulierungsentwicklung von Biopharmazeutika

Die Motivation

Die Formulierungsentwicklung für Biologika ist ein mehrstufiger, zeitaufwendiger Prozess. Im Rahmen der Entwicklung der geeigneten Formulierung für einen pharmazeutischen Wirkstoff werden zunächst verschiedene Formulierungskandidaten hergestellt, über einen längeren Zeitraum bei definierter Temperatur und Feuchte eingelagert und zu verschiedenen Zeitpunkten während der Lagerung hinsichtlich wesentlicher, die Qualität des Arzneimittels bestimmender Eigenschaften analysiert. Sowohl die Herstellung als auch die Analyse der Formulierungen wird heute vielfach manuell durchgeführt. Dies limitiert einerseits die Anzahl der möglichen Formulierungskandidaten und erhöht die Gefahr einer mikrobiellen Kontamination während der Herstellung. Darüber hinaus erwarten die Zulassungsbehörden zunehmend ein tiefgehendes Produktverständnis, sodass kritische Aspekte, z.B. hinsichtlich der Formulierung, während der Entwicklung erkannt und adäquat kontrolliert werden können (Quality-by-Design).  


Das Projekt

Im Rahmen des von der Stiftung FHNW geförderten Projektes werden technische Lösungen zur Automatisierung kritischer und aufwendiger Schritte (Herstellung der Formulierungen und Vorbereitung der Proben für die Massenspektrometrie) erarbeitet und anhand der Entwicklung einer Formulierung für einen Modellantikörper implementiert. Darüber hinaus werden IT-Lösungen für die Datenerfassung, -analyse und -visualisierung erarbeitet.


Die Ergebnisse

Für die Umsetzung der Projektziele wurde zunächst ein geeigneter Modell-

antikörper durch Expression in einer Säugetierzelllinie hergestellt. Eine Herausforderung stellte dabei die Optimierung der Zelllinie wie auch des Fermentationsprozesses dar. Gleichzeitig wurde eine robotische Plattform für die automatisierte Herstellung einer Vielzahl an Formulierungskandidaten durch den Projektpartner Hamilton Bonaduz AG installiert und in Betrieb genommen. In Hinsicht auf die Projektziele wurde einerseits besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit der aseptischen Herstellung der Formulierungen gelegt, welche durch Versorgung der robotischen Plattform mit mittels Hochleistungsschwebstofffilter gefilterter Luft sichergestellt wurde. Andererseits sollten pharmazeutisch relevante Probengefässe für die automatisierte Herstellung der Formulierungskandidaten verwendet werden. Diese Anforderung konnte durch Verwendung von speziellen Probengefässen aus Glas im 48er Rack beantwortet werden. Nachdem die technischen Voraussetzungen für die automatisierte Formulierungsentwicklung geschaffen waren, wurde die robotische Plattform entsprechend der gestellten Aufgabe programmiert. Die Formulierungen wurden hinsichtlich des Typs des verwendeten Stabilisators (3 Stabilisatoren), des Tensidtyps (2 Tenside) sowie des Puffertyps (2 Puffer) variiert. Darüber hinaus wurden alle Hilfsstoffe in jeweils drei unterschiedlichen Konzentrationen eingesetzt. Insgesamt wurden damit 324 verschiedene Formulierungskandidaten hergestellt und bei 25 °C und 40 °C eingelagert. Diese Formulierungskandi-

daten werden zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Einlagerung hinsichtlich Aggregatbildung, Partikelbildung, und Trübung sowie hinsichtlich des chemischen Abbaus mittels Massen-

spektrometrie untersucht. Da im Rahmen dieser Analysen eine grosse Anzahl an Datensätzen anfällt, wurde parallel zu den beschriebenen Aktivitäten ein Softwaretool zur Datenerfassung und Visualisierung entwickelt. Diese Software erlaubt das automatische Einlesen der Datensätze der verschiedenen analytischen Methoden und ermöglicht die übersichtliche und flexible Darstellung der Ergebnisse jedes einzelnen Formulierungskandidaten sowie die Filterung der Ergebnisse anhand der Zusammensetzung der Formulierungen. 

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. Oliver Gemershaus

Lead-Hochschule
Hochschule für Life Sciences

 

Face-to-Face und mehr – Neue Modelle für Mediennutzung in der Beratung

Die Motivation

Der digitale Wandel birgt sowohl Chancen als auch gesellschaftliche Herausforderungen und hat die Lebens- und Arbeitswelt von Menschen stark verändert. Im Feld der Beratung wirft die Mediatisierung neue Fragen auf Klienten bezogener, methodischer, organisatorischer, datenschutzrechtlicher und technischer Ebene auf. Im Zentrum steht die Frage, wie professionelle Beratung angemessen auf diese Veränderungen reagieren kann. Im letzten Jahrzehnt haben sich neben der Beratung im persönlichen Kontakt online-basierte Beratungsangebote entwickelt. Bisher fehlen jedoch Konzepte, die diese Beratungsformen konzeptionell miteinander verschränken.


Das Projekt

Blended Counseling, verstanden als Kombination von virtuellen und traditionellen Kommunikationskanälen, will durch einen bewussten Mix die Vorteile der einzelnen Kommunikationskanäle in der Beratung verbinden. Es zielt auf passgenaue, flexible, niederschwellig zugängliche Beratungsangebote bzw. -prozesse, die bei Klientinnen und Klienten, ihren Anliegen und ihrem Kommunikationsverhalten ansetzen. Dadurch sollen beispielsweise Beratungsabbrüche reduziert und die Nachhaltigkeit von Beratung erhöht werden.

Zentrales Anliegen des Projektes ist die Erarbeitung eines ersten Modells sowie die exemplarische Entwicklung, Erprobung und formative Evaluation von Blended Counseling-Szenarien in der Suchtberatung. Dazu werden gemeinsam mit zwei Suchtberatungsstellen und der schweizweit agierenden Fachstelle Infodrog, die das Onlineportal SafeZone betreibt, in einem partizipativen Entwicklungsprozess mögliche Vorgehensweisen und Anforderungen für Blended Counseling ausgelotet. Unter Einbezug der Sichtweise von Klientinnen und Klienten werden Empfehlungen für die Beratungspraxis erarbeitet.


Der aktuelle Stand

In der ersten Phase des Projektes wurden zentrale Grundlagen eines Blended Counseling-Modells erarbeitet und die theoretischen Überlegungen ausdifferenziert. Für die systematische Beschreibung der Szenarien wurde ein Raster entwickelt. In einer zweistufigen Recherche wurden geeignete Tools für Blended Counseling identifiziert und in die konzeptionellen Überlegungen integriert. In bisher zwei Workshops mit Fachkräften aus der Suchtberatung wurden mögliche Szenarien entwickelt und diskutiert. Grundlegende Fragen zu Datenschutz und Datensicherheit wurden gesammelt und bearbeitet. Mit Hilfe von einigen explorativen Interviews mit Klientinnen und Klienten wurde deren Mediennutzung und deren Perspektive auf mediatisierte Beratung erfasst. 


Die Ergebnisse

Bis August 2018 werden ausgewählte Blended Counseling-Szenarien in den beteiligten Suchtberatungsstellen erprobt. Eine begleitende Evaluation untersucht insbesondere die Begründungen für den Wechsel eines Kommunikationskanals bzw. Mediums und die damit verbundenen Effekte. 

Im Projekt werden zwei Stränge bearbeitet: zum einen zielt Blended Counseling darauf, die Suchtberatung vor Ort durch den Einbezug verschiedener Kommunikationskanäle noch flexibler, bedürfnisorientierter und klientennäher zu gestalten. Zum anderen werden Szenarien entwickelt, wie die Suchtberatungsplattform SafeZone Blended Counseling Optionen integrieren könnte. Zum Ende des Projektes im Dezember 2018 wird ein von Hochschulen und Praxis kooperativ entwickeltes und erprobtes Modell zu Blended Counseling vorliegen. Dieses enthält verschiedene Blended Counseling Szenarien, die für die Suchtberatung konkretisiert sind.

Um die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse der Praxis und der Fachwelt zur Verfügung zu stellen, werden Empfehlungen für die Beratungspraxis erarbeitet und publiziert.

Bereits jetzt gibt es Interessensbekundungen aus dem Arbeitsfeld Kinder- und Jugendhilfe. Es ist deshalb vorgesehen im Verlauf des Jahres 2018 die grundlegenden Erkenntnisse zu einem Blended Counseling Modell in einem zweiten Beratungs-/ Handlungsfeld zu konkretisieren und zu erproben.

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. Martina Hörmann
Lead-Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit

 

Qualitätskriterien für Erstlesemittel

Die Motivation

Die Fähigkeit zu Lesen ist eine wichtige Humanressource. Seit dem PISA-

Schock arbeiten Pädagogen an neuen Methoden, um die Lesefertigkeiten von Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Ein durchschlagender Erfolg blieb bisher jedoch aus. Eine wichtige Erkenntnis der bisherigen Forschung ist, dass der frühe Leseerwerb und die basalen Dekodierfähigkeiten (Buchstaben- und Worterkennung) die Weichen stellen. Ziel des Projektes ist es, einen Kriterienkatalog zur optimalen Gestaltung von Leselehrmitteln zu erstellen, damit das Lesen-Lernen nicht schwerer gemacht wird, als es ohnehin ist.


Das Projekt

Das Projekt „Erstlesen“ besteht aus zwei Teilprojekten. Im theoretischen Teilprojekt wurde untersucht, ob Erkenntnisse der wahrnehmungsphysiologischen Grundlagenforschung in den Diskurs zur Didaktik des Leseerwerbs und bei der Gestaltung von Lehrmitteln einfliessen. Im empirischen Teilprojekt wurde untersucht, ob die farbenfrohe Gestaltung von Leselehrmitteln für die 1. Primarstufe sich auf das Lesen von Leseanfänger/-innen auswirkt.


Die Ergebnisse 

Im Teilprojekt 1 zeigte sich, dass wahrnehmungsphysiologische Forschung in der Didaktik des Leseunterrichts kaum thematisiert wird. Bei der Gestaltung von Leselehrmitteln werden wahrnehmungsphysiologische Tatsachen offensichtlich nicht berücksichtigt. Im Teilprojekt 2 zeigte sich 1), dass Erstklässler die illustrierten Buchseiten etwa 15% langsamer lasen als eine schwarz-weiss Version und 2), dass einzelne Wörter in der illustrierten Version flüssiger gelesen wurden als in der schwarz-weiss Version. In einem Folgeprojekt sollen diese Befunde vertieft analysiert werden. Dafür konnten Forscherinnen der HAP und der HSG gewonnen werden.

Ein Referat, welches im Rahmen der Tagung „Unterricht konkret“ für Lehrpersonen gehalten wurde und einerseits wahrnehmungsphysiologische Inhalte vermittelte, sowie andererseits über die ersten Ergebnisse der empirischen Untersuchung berichtete, stiess auf grosse Resonanz. Sowohl die Lehrmittelkommission des Bildungsdepartements Aargau als auch der Schulverlag Plus haben dieses Referat angefragt. Im März wird im Schulblatt ein kurzer Artikel erscheinen.

Kurzinfo

Projektleitung
Dr. Susanne Grassmann
Lead-Hochschule
Pädagogische Hochschule

 

Plattform Innovation 4.1

Industrie 4.0 ( I. 4.0 ) bezeichnet einen Entwicklungsschub in der Industrie, ausgelöst durch eine rasante Innovation immer neuer technologischer Möglichkeiten. Gemeint ist damit die durchgängige Digitalisierung nicht nur der Produktion, sondern sämtlicher industrieller Prozesse. Dies eröffnet bisher nicht da gewesene Möglichkeiten der Effizienzsteigerung durch Rationalisierung und Automatisierung. Das Projekt „Plattform Innovation 4.1“ der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW unterstützt Industriebetriebe dabei, I. 4.0-Technolo-
gien innovativ zu nutzen und damit Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Das eigentliche Innovationspotenzial von I. 4.0 steckt jedoch nicht primär in der Technik, sondern in der smarten Gestaltung des Zusammenwirkens von Mensch, Technik und Organisation. Dabei werden Mensch und Technik als sich komplementär ergänzend betrachtet. In geeigneter Kombination können sie zusammen Leistungen erbringen, zu denen weder der Mensch noch die Technik alleine fähig sind. Eine smarte Kombination von Mensch und Technik entsteht erst dann, wenn Technik gezielt so gestaltet wird, dass menschliche Stärken wie beispielsweise Leistungsmotivation, Fachkompetenz oder Erfahrungswissen gefördert und menschliche Schwächen wie beispielsweise die beschränkte Fähigkeit Informationen zu verarbeiten oder Ermüdung kompensiert werden.

Das Projekt „Plattform Innovation 4.1“ bearbeitet hauptsächlich zwei Aspekte. Zum einen wird in enger Kooperation mit Industriebetrieben eine Methode entwickelt, die diese dabei unterstützt, innovative Formen des Einsatzes von I. 4.0-Technologien zu entwickeln und zu implementieren. Dabei fokussiert die Methode gezielt auf die Integration von Mensch, Technik und Organisation. Zum anderen stellt das Projekt eine Kooperationsplattform zur Verfügung. Sie erlaubt es den teilnehmenden Industriebetrieben, Wissen und Erfahrungen hinsichtlich der innovativen Nutzung von I. 4.0-Technologien auszutauschen.

Diese gegenseitige Unterstützung hilft insbesondere den KMU, voneinander zu lernen, Fehler nicht zu wiederholen und sich damit effizient jene Kompetenzen anzueignen, die für die innovative Nutzung von I. 4.0-Technologien notwendig sind. Die wissenschaftliche Psychologie verfügt über einen grossen Erkenntnisschatz hinsichtlich der Gestaltung soziotechnischer Systeme – also hinsichtlich der smarten Gestaltung des Zusammenwirkens von Mensch, Technik und Organisation.

Leider ist der Transfer dieses Wissens in die betriebliche Praxis nach wie vor mangelhaft. Die Unterstützung des Projektes „Plattform Innovation 4.1“ durch die Stiftung FHNW ist daher äusserst wertvoll. Sie fördert nicht nur die Kooperation von Industrie und Hochschule, sondern insbesondere auch den notwendigen interdisziplinären Austausch zwischen der Psychologie und technischen Fachdisziplinen.

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Anton Wäfler
Lead-Hochschule
Hochschule für Angewandte Psychologie

 

Fachübergreifende Entwicklung neuer Verwertungswege für hefehaltige Stoffströme

Um Innovationen erfolgreich initiieren zu können, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Schlüssel. Die Motivation für dieses Projekt bestand daher darin, die an der Hochschule für Life Sciences  FHNW verfügbare Expertise von drei Instituten (Institut für Chemie- und Bioanalytik, Institut für Pharmatechnology und Institut für Ecopreneurship) so zu bündeln, dass ein maximaler Wissenszugewinn für diese komplexe Aufgabenstellung erreicht werden kann.

Hefen nehmen nicht nur in modernen, biotechnologischen Verfahren eine Schlüsselrolle ein. Vielmehr sind sie seit Langem auch in alltäglichen Prozessen, wie beim Brotbacken und Bierbrauen, der Garant für das Gelingen. Insbesondere beim Brauprozess wird die Hefe aber faktisch nicht mit dem Produkt aus dem Prozess entfernt, sondern muss separat abgetrennt und entsorgt werden.

Pro Hektoliter gebrautem Bier fallen beim Brauprozess bis zu 3 l hefehaltige Stoffströme an, das sind selbst bei KMU-Brauereien rasch über 100.000 l/Jahr. Darin enthalten sind neben Bier noch die wertvollen, aktiven Inhaltsstoffe der Hefezellen, wie z.B. Proteine, essenzielle Aminosäuren und spezielle Zuckerstrukturen wie z.B. Beta-Glucan. Allerdings ist bis heute kein Verwertungsweg aufgezeigt worden, der die insbesondere bei KMU - Brauereien mit < 100‘000 hl/Jahr, wie z.B. Rugenbräu in Interlaken -  anfallenden Hefeströme im Rahmen der dort gegebenen Möglichkeiten aufarbeitet. Hierfür entsprechende Prozesspfade aufzuzeigen, war Ziel des Projektes.
Zur erfolgreichen Bearbeitung dieser Fragestellung wurde das Projekt gleichzeitig von zwei Seiten begonnen: Zum einen mit einer rein akademischen Sichtweise bezüglich der in Hefezellen generell verfüg- und verwertbaren Inhaltsstoffen und andererseits mit dem Focus auf technisch verfügbaren Lösungen zur zuverlässigen Abtrennung/ Gewinnung dieser aus der Ausgangslösung (Überschusshefe von Brauereien).

Dazu galt es zunächst, die in der Ausgangslösung verfügbare Hefe vom „Lösemittel“ Bier zu separieren. Hierzu konnte eine kompakte Membrananlage erfolgreich eingesetzt werden, die gleichzeitig ein klares, hefefreies „Restbier“ und eine eingedickte Hefelösung liefern konnte. Bereits dieser Teilschritt stiess insbesondere bei den Brauereien auf grosses Interesse, da damit die dort anfallenden Abfallströme faktisch vollständig reduziert werden können (z.B. Brauerei Rugenbräu/Interlaken; Brauerei Lasser, D-Lörrach).
Die eingedickte Hefelösung wurde dann mittels Aufschluss- und Trennverfahren (Homogenisator/Membranverfahren) in weitere Fraktionen aufgeteilt. Hierbei ist es gelungen, hoch konzentrierte Protein-, Aminonsäuren und Zuckerlösungen herzustellen, aus welchen in weiteren Prozessen (Folgeprojekte) einzelne Inhaltsstoffe isoliert werden können (z.B. Beta-Glucan).

Letzteres wurde dann noch hinsichtlich seiner eventuell negativen Beeinflussung von Darmepithelzellen untersucht (wobei hierfür kommerziell verfügbares Beta-Glucan verwendet wurde, da Selbiges im Rahmen dieses Projektes nicht explizit aus den  Überschusshefeströmen in klinischer Reinheit gewonnen worden konnte). Die Untersuchungen zeigten hier klar auf, dass Beta-Glucan in dieser Matrix keine gesundheitsschädlichen Einflüsse aufweist. Somit kann es im Rahmen von weiteren Studien hinsichtlich seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften auch aus der Quelle „hefehaltiger Stoffstrom“ näher untersucht werden.

Dank der Förderung dieses Projektes durch die Stiftung FHNW war es möglich, das Wissen um die möglichen Hefeverwertungswege so zu bündeln und zu potenzieren, dass ausgehend vom hefehaltigen Stoffstrom die multiplen Wertschöpfungsketten zu den jeweiligen Zielprodukten aufgezeigt werden konnten, inkl. der dafür erforderlichen Fachexpertise (top-down Ansatz). Dadurch eröffnen sich nun Möglichkeiten für individuelle Projekte, die einzelne Verwertungsaspekte in den Vordergrund stellen – aber umso erfolgversprechender sind durch den Sachverhalt, dass zu deren erfolgreicher Implementierung auf ein breites Basiswissen zurückgegriffen werden kann (z.B. KTI Projekt „naturememex“ bzw. direkt finanziertes Projekt mit Fa. Anlagenbau AG, CH-Kirchberg).

Wir danken der Stiftung FHNW für die Förderung dieses Projektes.

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. Wolfgang Riedl

Lead-Hochschule
Hochschule für Life Sciences

Projekte 2017
Projekte 2017
Projekte 2017
Projekte 2017
 

“Oase auf dem Abstellgleis Europas” – Praxisorientierte Erschliessung des Archivs des Künstlerhauses Boswil/AG

Das Künstlerhaus Boswil (AG) wurde ursprünglich 1953 als eine Art Altersheim für Künstlerinnen und Künstler gegründet, entwickelte sich aber in den folgenden Jahrzehnten nicht nur zu einem hervorragenden Ort für Konzerte und Meisterkurse, sondern auch zu einer Stätte aktuellster Debatten. Hier fanden zum Beispiel Theater- und Literaturtreffen, Musikkritiker-Tagungen und vor allem seit 1969 die Komponistenseminare statt, die weit über die Landesgrenzen hinaus ausstrahlten. «Weltkunst auf dem Land» heisst denn auch zu Recht ein Erinnerungsband aus dem Jahr 2000.

Besonders in den Jahren vor der «Wende» kam es hier zu einem inoffiziellen Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ostblock. Das Künstlerhaus bot ihnen die einzigartige Chance, in einer anderen Umgebung zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen. Es gab damals hierzulande kaum einen Ort von ähnlicher Bedeutung. Boswil wurde damit zu einem Leuchtturm der Aargauer Kultur; bis heute wird diesem Status Rechnung getragen, auch wenn das Künstlerhaus seine Tätigkeit mittlerweile auf die Musik beschränkt hat, hiermit aber weiterhin eine wichtige Rolle in der Schweizer Szene spielt.

Zu dieser abwechslungsreichen und hochspannenden Geschichte existiert in Boswil ein reichhaltiges Archiv, das aber weitgehend noch nicht aufgearbeitet ist. Die Forschungsarbeit sichtet die Bestände, untersucht die thematischen Schwerpunkte und Zusammenhänge und macht Vorschläge für mögliche Folgeprojekte. Allein die Komponistenseminare bieten hierfür enormen Stoff: einerseits der Ost-West-Kontakte wegen, die in Protokollen, Briefen und Zeitungsartikeln ihren Niederschlag fanden, andererseits der Interpretationsgeschichte wegen. Denn die Seminare lassen sich nicht nur in schriftlichen Dokumenten verfolgen; es gibt auch zahlreiche Tonaufnahmen dazu, die Aufschluss darüber geben, wie die Werke damals verstanden und erarbeitet wurden. Dieser praxisorientierte Aspekt ist zentral für die Forschungsarbeit. Der wesentliche Ertrag dieses Projekts sind daher Lecture-Performances mit Studierenden der Hochschule für Musik FHNW, die im Studienjahr 2018/19 stattfinden. Zudem werden die Ergebnisse in Fachartikeln und Radiobeiträgen präsentiert. Die Aufarbeitung des Archivs erfolgt also auf unterschiedlichen (politischen, musikalischen, kunsttheoretischen) Ebenen. Diese wären zunächst gesondert voneinander zu betrachten, schliesslich aber in einer breiteren Gesamtschau zu verbinden, sodass die Bedeutung dieser Aargauer Institution in seiner ganzen Komplexität deutlich wird.

Kurzinfo

Projektleitung
Dr. Michael Kunkel

Lead-Hochschule
Musikhochschulen

Projekte 2017
Projekte 2017
Projekte 2017
 

Fragebogenentwicklung für den Bereich der tiergestützten Therapie mit Menschen mit psychischen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen

Tiergestützte Interventionen werden seit Jahrzehnten für die Arbeit mit Menschen mit psychischen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen genutzt. Sie zählen zum komplementärmedizinischen Angebot, werden in bestehende Behandlungskonzepte integriert und durch eine Fachperson umgesetzt. Im vorliegenden Projekt wurde auf die tiergestützte Aktivität mit Lamas fokussiert, da die involvierten Fachpersonen auf diese Formen der tiergestützten Intervention spezialisiert sind.

Um die Ergebnisqualität der tiergestützten Aktivität zu erheben, wurde ein Instrument entwickelt, welches es den in der Praxis tätigen Fachpersonen ermöglicht, ihre Arbeit zu dokumentieren und zu evaluieren. Ziel war es, unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und in Kooperation mit den involvierten Fachpersonen aus der Praxis ein standardisiertes Instrument (Fragebogen) zu entwickeln, das einerseits wissensbasiert und andererseits praxistauglich ist.

Das Instrument ermöglicht den Fachpersonen a) die Dokumentation ihrer Tätigkeit sowie b) die Evaluation ihrer Arbeit. Dies erfolgt zum einen durch die Fachpersonen selbst und zum andern durch eine Beurteilung seitens der Klientel. In der Folge können c) Aussagen zur Ergebnisqualität der tiergestützten Aktivität gemacht und diese bei Bedarf optimiert werden. Dank den beiden neu entwickelten Fragebögen (je einer zur Erfassung der Perspektive der Klientel und einer zur Erfassung der Perspektive der Fachperson) können somit verschiedene Aspekte gleichzeitig berücksichtigt werden. Zudem werden d) allfällige unerwünschte Nebeneffekte identifiziert, e) das Wohlergehen der Tiere berücksichtigt und f) individuelle Entwicklungsverläufe festgehalten.

Die beiden entwickelten Fragebögen ermöglichen demnach den Fachpersonen eine Dokumentation sowie wissensbasierte Weiterentwicklung ihrer Arbeit und tragen so zur Professionalisierung tiergestützter Aktivität bei. Andererseits leisten sie mittel- und langfristig einen Beitrag für die Legitimation von tiergestützter Aktivität an sich (bspw. gegenüber finanzierenden Institutionen oder Krankenkassen).

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. phil. dipl. Sozialarbeiterin Eva Büschi

Lead-Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit

 

Projekte 2017
Projekte 2017
 

Studie und Entwicklung von Instrumenten zur Medienkompetenzförderung in sozial-, heil- und sonderpädagogischen Einrichtungen

Die Motivation

Die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ist heute eine zentrale Befähigung für eine sinnstiftende Lebensgestaltung und Teilhabe an der Gesellschaft. Bisher gibt es kaum Initiativen für die Förderung von Medienkompetenzen von Kindern und Jugendlichen, die in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe leben. Das Projekt MEKiS setzt sich deshalb zum Ziel, mit einer Studie und Praxisinstrumenten die Förderung von Medienkompetenzen dieser Kinder und Jugendlichen in besonderen Lebenssituationen zu unterstützen.

Das Projekt

In stationären Einrichtungen der Jugendhilfe stellt die Mediatisierung des pädagogischen Alltags eine Herausforderung für die Fachpersonen dar. Es ist allerdings kaum gesichertes Wissen darüber vorhanden, vor welchen Herausforderungen Fachpersonen dabei stehen. Zudem bestehen noch kaum Konzepte und Instrumente zur Medienkompetenzförderung in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe. Das Projekt MEKiS will diese Lücken schliessen. In einer Studie wird die aktuelle Situation zu Medienkompetenzen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe in der Schweiz erstmalig umfassend erhoben. Auf die Ergebnisse der Studie aufbauend werden in einem zweiten Schritt Instrumente zur Medienkompetenzförderung für die Praxis der stationären Jugendhilfe entwickelt.

Die Ergebnisse

Im August 2018 wird der Schlussbericht der Studie, im August 2019 werden die Instrumente zur Förderung von Medienkompetenzen veröffentlicht.

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. Oliver Steiner

Lead-Hochschule
Hochschule für Soziale Arbeit

 

 

FHNW Maker Studio

Die Motivation

Mit diesem interdisziplinären Projekt der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Hochschule für Technik FHNW verfolgen wir die Vision, dass dank dem FHNW Maker Studio – eine Werkstatt für digitale Fabrikation – viele interessierte Personen aus der Region ihre kreativen Ideen aus Technik und Informatik selbstständig umsetzen können.

Das Projekt

In den letzten zehn Jahren ist die sogenannte Maker-Bewegung aufgekommen. Ein Maker ist eine Person, die gerne Dinge zerlegt, Neues kreiert, baut, designt, exploriert, konstruiert, programmiert und das erworbene Wissen mit Freuden weitergibt. Es ist die altbekannte Do-It-Yourself-Person. Neu jedoch ist die Art der Kollaboration zwischen den Makern und den eingesetzten Geräten. Neben den klassischen Werkzeugen und Maschinen für Holz- und Metallverarbeitung, den Nähmaschinen, den Lötstationen etc., kommen auch moderne Geräte wie CNC-Maschinen, Laser-Cutter und 3-D-Drucker zum Einsatz. Diese neuen Werkzeugtypen sind in einem gewöhnlichen Werkraum kaum vorzufinden.

Gleichzeitig zur Maker-Bewegung hat die Digitalisierung in den letzten Jahren einen rasanten Transformationsprozess in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft ausgelöst. Auch die FHNW als wichtige Aus- und Weiterbildungsstätte muss sich dieser Herausforderung stellen.
Deshalb werden wir in diesem Projekt bestehende Räumlichkeiten der technischen Gestaltung und der informatischen Bildung um eine digitale Werkstatt erweitern und diese Räumlichkeiten zu einem Maker Studio ausbauen. In diesem Maker Studio sollen dann Kinder, Jugendliche, Studierende, aber auch Lehrpersonen und Forschende eine moderne Infrastruktur vorfinden, um die Möglichkeiten von Technik und Informatik zu erleben, um neue wichtige Kompetenzen zu erwerben und um Chancen und Risiken der Digitalisierung ausloten zu können.

Konkret werden verschiedene gängige, digitale Fabrikationsgeräte aus der Maker-Szene wie 3-D-Drucker, Lasercutter oder CNC-Fräsen angeschafft, damit die Nutzer des Maker Studios ihre eigenen Ideen, ihre Aufgaben aus den verschiedenen Ausbildungs- und Weiterbildungsangeboten und ihre Projekte bis zum Bau eines Prototyps selbstständig realisieren können.
Ein zentraler Aspekt des Projektes ist die Ausarbeitung didaktischer Kurskonzepte, da die Einrichtung einer interdisziplinären Werkstatt für ein heterogenes Zielpublikum für die Hochschule neu ist. Auch soll das FHNW Maker Studio eine attraktive Plattform für unsere externen Partner aus Bildung und Industrie werden und die Ausstrahlung des FHNW Standorts Brugg-Windisch stärken helfen.

Der aktuelle Stand

Die offizielle Einweihung des FHNW Maker Studios wird im August 2017 erfolgen. Nach dem Start im September 2016 konnten wir an der Steinackerstrasse 6 die beiden Räume „Digitales Atelier“ und „Technisches Atelier“ beziehen. Zusammen mit dem „Scalable Game Design Studio“ an der Bahnhofstrasse 6 sind dies die Räumlichkeiten des FHNW Maker Studios.

In einer ersten Phase haben wir uns auf den 3-D-Druck fokussiert. Nach der Anschaffung von total 7 3-D-Druckern starteten wir die ersten Kurse in 3-D-Druck für Interessierte aus der FHNW und dem FHNW-nahen Umfeld: Der öffentliche Guetzliformenkurs wurde bisher zweimal durchgeführt, der Einführungskurs für Benutzerinnen und Benutzer der Studios dreimal und das sogenannte Open Lab zweimal. Im Open Lab werden die Ateliers ausschliesslich für die Absolvierenden des Einführungskurses geöffnet.

Für das kommende Jahr ist ein weiterer Ausbau geplant. Beispielsweise das Rapid Prototyping, neue Aktivitäten und Kurse. Insbesondere auch ein Kurs für Kursleiter für die Aktivitäten wie Summer Schools mit Kindern und Jugendlichen.

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. Jürg Luthiger

Lead-Hochschule
Hochschule für Technik

 

Projekte 2017
Projekte 2017
Projekte 2017
Projekte 2017
 

Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Managementausbildung

Die Motivation

Die fortschreitende Digitalisierung hat im 21. Jahrhundert neuartige Maschinen und Werkzeuge hervorgebracht und neue Geschäftsmodelle und -formen ermöglicht. Der Manager bzw. die Managerin sieht sich völlig veränderten Herausforderungen gegenüber.

Das Projekt

Die Aus- und Weiterbildung der Hochschule für Wirtschaft FHNW muss sich anpassen. Das Projekt „Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Managementausbildung“ will dafür eine Handreichung geben. Das Projektteam hat sich seit dem Kick-off-Meeting am 27. April 2016 mehreren Arbeitspaketen (AP) gewidmet, aus denen mehrere Deliverables (D) hervorgingen. AP1 („Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmen“), AP2 („Anforderungen durch die Digitalisierung an das Management der Unternehmen“) und AP3 („Analyse von Hochschulstudiengängen im Hinblick auf Angebote zur Digitalisierung“) konnten weitgehend abgeschlossen werden.

Die Ergebnisse

In AP1 wurden im Kontext der Digitalisierung die Auslöser, Treiber und Konsequenzen dargestellt. Dabei wurden Branchen berücksichtigt, die einerseits stark vom digitalen Wandel betroffen sind, andererseits für die Schweiz eine hohe Bedeutung haben.

D1 „Unternehmen in der digitalen Transformation“ umfasst Aussagen zur Energie- und Finanzwirtschaft, zur Ernährungswirtschaft und zur Automobilbranche. Zudem wurden Analysen entwickelt zu digitalen Plattformen als Mittlern und zu digitalen Produkten und  Dienstleistungen.

In D2 „Das Anforderungsprofil für Führungspersonen digitaler Unternehmen“ wurden aus AP1, Stellenanzeigen, Studien und anderen Quellen die Kompetenzen der Managerinnen und Manager abgeleitet. Wichtig ist dabei, dass nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft erfasst wird. Die Kompetenzen sind in einem Raster erfasst, das eigens zu diesem Zweck entwickelt wurde. Eine Fokusgruppe aus Mitgliedern der FHNW hat Ende Oktober die Erkenntnisse aus AP1 und AP2 erörtert und ergänzt.

D3 „Überblick über Studienangebote im Bereich der Digitalisierung“ enthält einen Überblick über die Studienangebote vergleichbarer und führender Hochschulen mit Blick auf die Digitalisierung. AP4 wird Anfang 2017 begonnen. D4 führt die Ergebnisse aus AP1 bis AP3 zusammen. Es entstehen Vorschläge für eine Verbesserung und Erweiterung der bestehenden Curricula.

Kurzinfo

Projektleitung
Prof. Dr. Oliver Bendel

Lead-Hochschule
Hochschule für Wirtschaft

 

 
 
 
 

Stiftung FHNW Geschäftsstelle | Telefon +41 56 202 88 33